Allgemeine
Geschäftsbedingungen
Hainberg Digital · Stand: Oktober 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Hainberg Digital, Inhaber: Marvin Oetzel, Steinslieth 5, 37130 Gleichen, und ihren Kunden. Kunden im Sinne dieser AGB sind ausschließlich Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.
2. Leistungsbeschreibung
Die Agentur bietet Dienstleistungen in den Bereichen Website-Erstellung, Google Ads, Social Media Marketing (einschließlich Meta Ads), KI-Automatisierung und Recruiting-Leistungen an. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuell geschlossenen Vertrag oder Angebot.
3. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Annahme eines Angebots, durch Unterzeichnung eines Dienstleistungsvertrags oder durch schriftliche Bestätigung per E-Mail zustande. Mit Vertragsschluss erkennt der Kunde diese AGB an.
4. Zahlungsbedingungen
Einmalige Leistungen (zum Beispiel Website-Erstellung oder Einrichtung einer Kampagne) werden in zwei Teilen vergütet: Die erste Hälfte ist bei Beauftragung fällig, die zweite Hälfte erst nach Erbringung der Leistung (bei Websites mit Livegang oder Freigabe zur Veröffentlichung, bei Kampagnen mit Schaltung). Auf Wunsch ist Ratenzahlung nach individueller Vereinbarung möglich. Laufende Leistungen (zum Beispiel monatliche Betreuung) werden monatlich im Voraus vergütet, die erste Zahlung ist mit Vertragsunterzeichnung fällig. Werbebudget, das an Werbeplattformen gezahlt wird, ist nicht Teil der Vergütung und wird vom Kunden direkt an die Plattform entrichtet. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
5. Geld-zurück-Garantie
Website: Ist der Kunde mit der von der Agentur erstellten Website vor dem Livegang nicht vollständig zufrieden und teilt dies der Agentur in Textform (zum Beispiel per E-Mail) mit, erstattet die Agentur das für die Website bereits gezahlte Honorar vollständig. Die Garantie erlischt mit dem Livegang, also mit der Veröffentlichung der Website oder der Freigabe zur Veröffentlichung durch den Kunden. Mit der Erstattung enden alle Nutzungsrechte des Kunden an den erstellten Entwürfen und Inhalten.
Google Ads: Die Agentur schaltet die vereinbarte Kampagne innerhalb von drei Kalendertagen, nachdem alle erforderlichen Zugänge, Unterlagen und Freigaben des Kunden vorliegen. Hält die Agentur diese Frist aus Gründen, die sie zu vertreten hat, nicht ein und teilt der Kunde dies in Textform mit, erstattet die Agentur das gezahlte Honorar für diese Leistung vollständig. Als geschaltet gilt die Kampagne, wenn sie bei der Werbeplattform eingereicht ist und – vorbehaltlich der Prüfung durch die Plattform – ausgeliefert wird. Verzögerungen durch Prüfverfahren, Ablehnungen oder Sperrungen der Plattform, die die Agentur nicht zu vertreten hat, begründen keinen Erstattungsanspruch. Werbebudget, das der Kunde an die Plattform zahlt, ist nicht Gegenstand der Erstattung.
Erstattung: Die Agentur zahlt den Erstattungsbetrag innerhalb von sieben Tagen nach Eingang des Erstattungsverlangens aus. Im Garantiefall endet der Vertrag über die betroffene Leistung ohne Einhaltung der Mindestlaufzeit nach Ziffer 6. Gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.
6. Vertragslaufzeit & Kündigung
Einmalige Leistungen (zum Beispiel Website-Erstellung) enden mit ihrer Erbringung. Laufende Leistungen (zum Beispiel monatliche Betreuung von Kampagnen, Social Media oder Automatisierungen) haben eine Mindestlaufzeit von einem Monat. Danach können sie jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Die Kündigung hat in Textform (zum Beispiel per E-Mail) zu erfolgen.
7. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Durchführung der Leistung erforderlichen Informationen, Zugänge und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die durch nicht rechtzeitige Mitwirkung entstehen, verlängern die vereinbarte Leistungszeit nicht.
8. Nutzungsrechte
Die Agentur räumt dem Kunden – sofern vertraglich vereinbart – einfache Nutzungsrechte an erstellten Designs, Inhalten oder Kampagnen ein. Eine Übertragung weitergehender Rechte, insbesondere zur Weiterveräußerung oder -bearbeitung, bedarf einer schriftlichen Vereinbarung. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die Nutzungsrechte an Designs, Texten und Websites bei der Agentur.
Konten und Daten: Werbe-, Analyse- und Social-Media-Konten werden im Namen des Kunden eingerichtet oder dem Kunden als Inhaber zugeordnet. Der Kunde behält von Beginn an Zugriff auf diese Konten und auf alle Kundendaten, auch nach einer Kündigung. Die Agentur erhält lediglich die für die Leistung erforderlichen Zugriffsrechte.
9. Haftung
Die Agentur haftet nur für Schäden, die auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz beruhen. Für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust wird keine Haftung übernommen, soweit gesetzlich zulässig.
10. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
11. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Göttingen.